Dialäktatlas: hewe oder häue
Dialäktatlas: hewe oder häue Heuen – Grund genug fĂĽr Ferien: Dass Kinder wegen der Arbeit auf dem Feld schulfrei bekamen, ist heute kaum mehr vorstellbar. In ländlichen Regionen war das Heuen jedoch lange Zeit ein fester Bestandteil des Alltags – und die sogenannten Heuferien eine praktische Notwendigkeit. Im Zentrum steht dabei das Verb heuen, das vom Nomen Heu abgeleitet ist und auf mittelhochdeutsch höu(we) zurĂĽckgeht. Besonders interessant ist die lautliche Vielfalt, die sich in diesem Wort zeigt. Der enthaltene Diphthong entwickelt sich regional sehr unterschiedlich: Manche Varianten bewahren die Lippenrundung, andere verlieren sie. Gleichzeitig variiert der Ă–ffnungsgrad der Vokale, und auch das verbindende Element zwischen den Lauten – etwa ein w – kann erscheinen, verschwinden oder sich sogar verstärken. Diese Unterschiede sind kein Zufall, sondern typische Entwicklungen in der Sprachgeschichte. Gerade sogenannte Hiatstellungen, also das Aufeinandertreffen von zwei Vokalen, sind instabil und werden oft durch zusätzliche Laute ĂĽberbrĂĽckt oder verändert.…
recapp an der SKG-Fachtagung 2026
recapp an der SKG-Fachtagung 2026 Am 11. und 12. Juni 2026 trifft sich die Schweizerischen Kriminalistischen Gesellschaft (SKG) zur 104. Jahrestagung. Im Fokus steht eines der aktuell spannendsten Themen: Der Einfluss von künstlicher Intelligenz auf das Strafverfahren. Mit dabei: recapp IT. In ihrem gemeinsamen Vortrag «Protokollieren 2.0: Schreibkraft mit KI» beleuchten unser CEO David Imseng und Andreas Kind, wie moderne Sprachtechnologie die Protokollführung revolutioniert. Effizienz trifft auf Rechtssicherheit: Die Anforderungen an die Dokumentation in Strafverfahren sind hoch. Wir zeigen auf, wie KI-gestützte Lösungen Schreibkräfte unterstützen, Prozesse beschleunigen und gleichzeitig die hohen Qualitätsstandards der Justiz gewährleisten können. Wer die digitale Transformation nicht nur beobachten, sondern aktiv mitgestalten will, muss die Werkzeuge von morgen verstehen. voscriba.ch/kontakt Zurück zur Übersicht
Strategische Partnerschaft: recapp IT und CMI
Strategische Partnerschaft: recapp IT und CMI recapp und CMI gehen strategische Partnerschaft ein: Sprachtechnologie direkt in der Geschäftsverwaltung Die Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung in der Schweiz erreicht eine neue Stufe. Mit der strategischen Partnerschaft zwischen der CM Informatik AG und der recapp IT AG wachsen zwei etablierte Schweizer Lösungen zusammen. Ziel ist eine vollständig integrierte Sprachtechnologie innerhalb der CMI Lösungsplattform, entwickelt und betrieben in der Schweiz. FĂĽr Verwaltungen, Schulen und Archive bedeutet das konkret: Spracherkennung, Transkription und Protokollierung stehen kĂĽnftig genau dort zur VerfĂĽgung, wo Sitzungen stattfinden und Geschäfte gefĂĽhrt werden. Ohne Medienbruch, ohne zusätzliche Systeme. Integration statt Schnittstelle Die Zusammenarbeit zwischen CMI und recapp besteht seit mehreren Jahren, insbesondere im Umfeld parlamentarischer Anwendungen. Bisher lag der Fokus auf Schnittstellen und auf formellen Sitzungen mit professioneller Infrastruktur. Mit den Fortschritten in der Sprachtechnologie erweitert sich nun der Einsatzbereich deutlich. Die Sprachlösung voscriba von recapp wird direkt in KI+ von CMI…
Schweizerdeutsch vs. Hochdeutsch: melodiöse Aussprache
Schweizerdeutsch vs. Hochdeutsch: melodiöse Aussprache Schweizerhochdeutsch – klingt wie Musik Habt ihr schon einmal Schweizerhochdeutsch gehört? FĂĽr viele ist es wie eine kleine Melodie, die sofort ins Ohr geht. Was es so besonders macht? Vor allem die Betonung. Fremdwörter sprechen wir oft auf der ersten Silbe an: Asphalt, Balkon, Garage – immer mit gleichmässigem Anfangsimpuls. Selbst AbkĂĽrzungen wie EU oder WM folgen diesem Rhythmus. Und unser Fondue? Das verwandeln wir ganz selbstverständlich in „FĂłndü“. Hauptsache, es schmeckt. Auch die Satzmelodie hat ihren eigenen Charme. Sie schwingt mal hoch, mal tief – und variiert von Region zu Region. In ZĂĽrich klingt es anders als in Genf, und doch ist es unverkennbar schweizerisch. Beim Schreiben zeigen wir ebenfalls Eigenheiten. Statt der alemannisch gekĂĽrzten Form „Portemonee“ greifen wir gern zur französisch geprägten Variante „Portemonnaie“. Solche kleinen Unterschiede prägen unsere schriftliche Ausdrucksweise. Bei recapp IT kennen wir diese Sprachnuancen nicht nur, wir verstehen sie…
Digital und doch persönlich: Das Apéropäckli im recapp Webinar
Digital und doch persönlich: Das Apéropäckli im recapp Webinar Mit dem 32. recapp Webinar wurde einmal mehr gezeigt, dass auch digitale Formate Raum für kleine Genussmomente bieten können. Ein besonderes Highlight war erneut das Apéropäckli, das im Vorfeld bestellt werden konnte. Während des Webinars begleiteten ein Getränk nach Wahl, feine Nüsse, ein Branchli sowie ein kleines Goodie durch den Anlass. Diese sorgfältig zusammengestellte Auswahl sorgte für eine entspannte Atmosphäre und machte das Mitverfolgen gleich doppelt angenehm. Das Apéropäckli verbindet Information mit Erlebnis und bringt ein Stück persönliche Note in den digitalen Raum. Es schafft einen Moment des Innehaltens, der über den Bildschirm hinaus wirkt und den Anlass auf eine unkomplizierte Weise aufwertet. Wir danken allen Teilnehmenden herzlich für ihr Dabeisein und freuen uns, dass das Apéropäckli auch diesmal auf so positive Resonanz gestossen ist. Zurück zur Übersicht
Dialäktatlas: Von Eidechsli bis Lattüechji
Dialäktatlas: Von Heidochsen und Dachlatten  Bezeichnungen wie „Heidochs“ oder „Dachlatta“ sorgen bei vielen zunächst fĂĽr Verwirrung. Tatsächlich verbirgt sich dahinter jedoch nichts anderes als die Eidechse – ein alltägliches Tier mit ĂĽberraschend vielfältigen Namen im Schweizerdeutschen. Der Ausdruck „Eidechse“ geht auf das althochdeutsche egidehsa zurĂĽck. Seine genaue Herkunft ist nicht eindeutig geklärt, doch es wird vermutet, dass er sich aus Wurzeln mit den Bedeutungen „Schlange“ und „laufen“ zusammensetzt. Daraus ergibt sich sinngemäss die Vorstellung einer „laufenden Schlange“. Gerade weil dieser Ursprung fĂĽr Sprecher:innen nicht mehr durchsichtig ist, kam es im Dialekt zu sogenannten Umdeutungen. Teile des Wortes wurden an vertraute Begriffe angepasst – etwa an „Ochse“. So entstanden Varianten wie „Heidochs“, „Egochs“ oder „Hegöchsli“, die mit dem ursprĂĽnglichen Wort nur noch indirekt verbunden sind. Andere Bezeichnungen lassen sich einfacher erklären. „Schwickerli“ etwa verweist auf eine schnelle Bewegung, während „LattĂĽechji“ eine bildhafte Kombination darstellt: Der Körper der Eidechse erinnert an einen…
Ergonomie am Arbeitsplatz: Wir stellen alles auf die Beine
Ergonomie am Arbeitsplatz: Wir stellen alles auf die Beine Wer in der IT arbeitet, weiss: Stundenlanges Sitzen gehört zum Alltag. Und irgendwie entwickelt jeder Programmierer oder jede Programmiererin im Laufe der Zeit eine ganz eigene Sitzhaltung – halb Yoga, halb Improvisation. Manche Positionen sehen so akrobatisch aus, dass man sich fragt, ob sie ĂĽberhaupt physikalisch möglich sind. Wir geben zu, wir haben gelacht. Und dann entschieden: Es ist Zeit, etwas zu ändern. Darum haben wir unseren Mitarbeitenden neue, höhenverstellbare Arbeitstische angeschafft. Jetzt kann jede und jeder selbst bestimmen, wann Sitzen, wann Stehen angesagt ist. Diese Flexibilität fördert nicht nur das Wohlbefinden, sondern steigert auch die Konzentration und Produktivität. Mehr Bewegung, weniger Verspannung Ein ergonomischer Arbeitsplatz beginnt mit kleinen Anpassungen, die Grosses bewirken. Ob Bildschirmhöhe, Sitzposition oder Tischhöhe – wer auf seine Haltung achtet, arbeitet entspannter und effizienter. Mit den neuen höhenverstellbaren Arbeitstischen und einfachen Regeln zur Sitz- und Bildschirmergonomie wird…
KI im Parlament – und wir stehen dahinter
KI im Parlament – und wir stehen dahinter https://recapp.ch/wp-content/uploads/2026/05/KI-Protokoll-in-Appenzell-Innerrhoden-SRF-Beitrag_v2-1.mp4 Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in politische Prozesse. So wurde kürzlich in einer Radiosendung von SRF über eine neue KI-Software berichtet, die im Grossen Rat von Appenzell Innerrhoden zur Protokollierung eingesetzt wird. Der Beitrag gibt spannende Einblicke in die Praxis: Gesprochene Dialekte werden automatisch transkribiert, in Hochdeutsch überführt und als durchsuchbares Protokoll bereitgestellt – eine deutliche Entlastung für die Parlamentssekretariate. Was im Beitrag nicht erwähnt wurde: Die Software stammt von recapp IT. Als Schweizer Unternehmen entwickeln wir Lösungen, die speziell auf die Anforderungen von Schweizer Parlamenten zugeschnitten sind – von Dialektverständnis bis hin zu rechtlich relevanten Protokollen. Wir freuen uns, Teil dieser Entwicklung zu sein und danken SRF für den spannenden Blick hinter die Kulissen. Zurück zur Übersicht
Dialäktatlas: Von Pulli bis Bibeli
Dialäktatlas: Von Pulli bis Bibeli Ein Pulli ist nicht immer ein KleidungsstĂĽck: Die faszinierende Welt der KĂĽken-Bezeichnungen in der Schweiz Wer in der Schweiz von einem „Pulli“ spricht, meint nicht immer einen Pullover, sondern häufig ein KĂĽken, das Jungtier des Huhns. Diese regionale Besonderheit zeigt, wie vielfältig und kreativ die schweizerdeutsche Sprache ist, insbesondere bei Tierbezeichnungen. Die Herkunft der KĂĽken-Namen In der Deutschschweiz gibt es zahlreiche Begriffe fĂĽr das HĂĽhnerkĂĽken. Zwei Hauptgruppen lassen sich unterscheiden: Die eine leitet sich vom Wort „Huhn“ oder „Henne“ ab, etwa HĂĽendli, HĂĽeli, Henneli oder Hiendli. Diese Formen sind schon seit dem Mittelhochdeutschen belegt und werden durch die typisch schweizerdeutsche Verniedlichung mit -li oder -i gebildet. Auch das Wort „Pulli“ gehört dazu, das aus dem Französischen „poule“ (Huhn) stammt und durch das -li zum kleinen Huhn wird. Die andere Gruppe umfasst lautmalerische Varianten, die den Piepslauten der KĂĽken nachempfunden sind. Dazu zählen Bibeli, Bippeli, Piteli,…
recapp IT am Valais Excellence Symposium
recapp IT am Valais Excellence Symposium Heute findet das Symposium von Valais Excellence statt – ein Treffpunkt für Unternehmen, die Verantwortung aktiv gestalten wollen. Mit dabei: recapp IT.Unser CEO und Gründer David Imseng spricht zum Thema «Governance, Compliance und Risikomanagement». Im Zentrum steht eine klare Haltung:Unternehmen sollten regulatorische Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern bewusst nutzen, um Struktur, Transparenz und Sicherheit zu schaffen. Denn wer seine Prozesse versteht und gezielt steuert, gewinnt Handlungsspielraum – auch in einem zunehmend komplexen Umfeld. Wir freuen uns auf den Austausch vor Ort und spannende Einblicke aus unterschiedlichen Branchen. Zurück zur Übersicht










