DialÀktatlas: Kater oder Maudi?
DialĂ€ktatlas: Kater oder Maudi? đŸ Der gestiefelte Maudi đŸ In der Schweiz haben die Katzen eindeutig die Oberpfote. Mit fast zwei Millionen BĂŒsi im Vergleich zu rund einer halben Million Hunden sind sie die mit Abstand beliebtesten Haustiere. Katzen faszinieren Menschen seit Jahrhunderten â unabhĂ€ngig davon, ob sie im Garten auf MĂ€usejagd gehen, auf der Fensterbank dösen oder als Stubentiger den Alltag verschönern. WĂ€hrend ĂŒber Katzen allgemein viel bekannt ist, zeigt ein Blick in die Dialektlandschaft, dass die mĂ€nnliche Katze, also der Kater, sprachlich viele Gesichter hat. Im Schweizerdeutschen existiert eine Vielfalt an Bezeichnungen wie Maudi, Moudi, RĂŒel, ChĂŒder, Bure, Rolli, Brock oder Manndli. Viele dieser Formen sind regional begrenzt und gehen auf alte Sprachgewohnheiten zurĂŒck, die heute nach und nach verschwinden. Vom Maudi zum Kater Die Herkunft dieser Varianten ist sprachhistorisch nicht immer eindeutig zu bestimmen. Einige leiten sich von LautĂ€usserungen der Katze ab, so wie Maudi oder Moudi…
Willkommen im Team: Yuliia Frund verstÀrkt recapp
Willkommen im Team: Yuliia Frund verstĂ€rkt recapp Wir freuen uns sehr, Yuliia Frund bei recapp begrĂŒssen zu dĂŒrfen. Nach mehr als zehn Jahren Berufserfahrung als Englischlehrerin hat Yuliia eine neue Leidenschaft entdeckt: die computergestĂŒtzte Sprachverarbeitung. Diese Begeisterung fĂŒhrte sie dazu, Computerlinguistik zu studieren und nun ihr Fachwissen in unserem Team einzubringen. Yuliia verbindet sprachliches FeingefĂŒhl mit technischem VerstĂ€ndnis und unterstĂŒtzt uns dabei, unsere Produkte sprachlich und funktional weiterzuentwickeln. Abseits der Arbeit ist sie gerne in der Natur unterwegs und verbringt viel Zeit in den Bergen. Ausserdem liest sie leidenschaftlich gerne und widmet sich kreativem Zeichnen und Malen â ein vielseitiger Ausgleich zum Arbeitsalltag. Wir heissen Yuliia herzlich willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit. ZurĂŒck zur Ăbersicht
Auflösung unseres WeihnachtsrĂ€tselsÂ
Auflösung unseres WeihnachtsrĂ€tsels Auflösung unseres WeihnachtsrĂ€tsels Auflösung unseres WeihnachtsrĂ€tsels đ So viel Speicherkraft steckt in 90 Gramm COâ Unser WeihnachtsrĂ€tsel hat gezeigt, wie eng ökologische Verantwortung und digitale Effizienz beieinanderliegen. Wir wollten wissen, wie viele Stunden Audio man ein Jahr lang auf mediaparl speichern kann, wenn man die 80â90g COââAusstoss nutzt, die durch den Verzicht auf einen Einweg-Papiersack eingespart werden. Die Lösung: Es sind stolze 6 Stunden. Dieser Vergleich verdeutlicht, dass moderne IT-Lösungen wie mediaparl Ressourcen extrem effizient nutzen. Wer im Alltag auf Mehrweg setzt, schafft rechnerisch Raum fĂŒr stundenlange digitale Archivierung ohne zusĂ€tzliche Umweltbelastung. Wir gratulieren dem Gewinner! Der Migros-Einkaufsgutschein geht an Yves. Wir wĂŒnschen viel Freude beim nachhaltigen Shoppen! ZurĂŒck zur Ăbersicht
Wie viel CO2 stösst das Speichern von Aufnahmen aus?
Wie viel CO2 stösst das Speichern von Aufnahmen aus? Version française CO2-Fussabdruck Online Storage Online-Speicher in Rechenzentren sind essenzieller Bestandteil der modernen digitalen Infrastruktur. Sie ermöglichen die Speicherung und den Zugriff auf immense Datenmengen rund um die Uhr. Trotz ihrer zunehmenden Bedeutung fĂŒhrt der Energieverbrauch von Rechenzentren zu erheblichen Umweltwirkungen, insbesondere im Hinblick auf den CO2-Fussabdruck. Die SchĂ€tzung der CO2-Emissionen pro gespeicherte Datenmenge ist daher zentral fĂŒr eine nachhaltige Gestaltung von Cloud-Diensten und Speicherlösungen. Eine Studie des Green Cloud Computing (GCC) Projekts, durchgefĂŒhrt von Jens Gröger, Ran Liu (Ăko-Institut e.V.) und Kollegen vom Fraunhofer-Institut fĂŒr ZuverlĂ€ssigkeit und Mikrointegration (IZM)[1], benennt erhebliche Schwankungen bei den CO2-Emissionen von vier untersuchten deutschen Rechenzentren. Diese liegen zwischen 166 kg CO2-Ăquivalenten pro Terabyte (TB) und Jahr bis zu 280 kg CO2eq/TB. Der Durchschnitt betrĂ€gt dabei rund 208 kg CO2eq/TB und Jahr. Diese Variation zeigt, dass die Effizienz stark vom Rechenzentrumsstandort und der Infrastruktur abhĂ€ngt. [1] Jens…
DialÀktatlas: triiche oder trinkche
DialĂ€ktatlas: triiche oder trinkche Bier auf Wein â das lass sein? Das bekannte Sprichwort âBier auf Wein, das lass sein; Wein auf Bier, das rat ich dirâ begleitet viele seit der Jugend und wird gerne als Ratschlag weitergegeben. Wissenschaftlich betrachtet ist jedoch wenig dran. Die Reihenfolge der GetrĂ€nke hat keinen Einfluss auf das Wohlbefinden am nĂ€chsten Tag. Entscheidend ist vielmehr, wie viel Alkohol konsumiert wurde, und nicht, in welcher Abfolge. Historisch betrachtet hatte der Spruch ursprĂŒnglich keinen medizinischen Hintergrund, sondern einen sozialen. In frĂŒheren Jahrhunderten galt Bier als GetrĂ€nk der einfachen Leute, wĂ€hrend Wein teurer und prestigetrĂ€chtiger war. Wer also nach Bier zu Wein griff, zeigte gesellschaftlichen Aufstieg. Umgekehrt galt die Reihenfolge als Abstieg in eine tiefere Schicht. Der Spruch war somit weniger eine Warnung vor Kopfschmerzen als eine Bemerkung ĂŒber soziale Stellung und Anstand. Vom Trinken zum Trinkgeld Linguistisch zeigt das Wort âtrinkenâ eine erstaunliche Vielfalt. Es geht auf…
Workation mit Aussicht
Workation mit Aussicht: Samuel arbeitet drei Monate von Kapstadt aus Flexibles Arbeiten gehört bei recapp lĂ€ngst zum gelebten Alltag. Unser Mitarbeitender Samuel verbringt derzeit seine Workation in Kapstadt (SĂŒdafrika). Von dort aus arbeitet er wie gewohnt an seinen laufenden Projekten und ist im engen Austausch mit dem Team, wĂ€hrend er den einzigartigen Blick auf den Tafelberg geniesst. Diese Möglichkeit zeigt, wie selbstverstĂ€ndlich wir bei recapp Vertrauen, Eigenverantwortung und FlexibilitĂ€t fördern. Unsere Mitarbeitenden entscheiden selbst, von wo sie am produktivsten und kreativsten arbeiten â sei es im Homeoffice, im BĂŒro oder eben in einer inspirierenden Umgebung wie Kapstadt. Uns ist wichtig, dass sich alle im Team wohlfĂŒhlen, Raum fĂŒr neue Perspektiven haben und Arbeit mit Freude verbinden können. Denn wir sind ĂŒberzeugt: Wer zufrieden ist, bringt neue Energie, Ideen und Motivation in seine Aufgaben ein. Wir wĂŒnschen Samuel weiterhin eine inspirierende Zeit am Kap und freuen uns auf viele spannende Impulse,…
Jahresende 2025
Jahresende 2025 2025 neigt sich dem Ende zu â ein guter Moment, um nicht nur auf das vergangene Jahr zurĂŒckzuschauen, sondern auch die Werte zu feiern, die uns antreiben. Bei recapp.ch ist Kommunikation mehr als nur Worte â sie ist Verbindung, Klarheit und Innovation. Diese Jahr haben wir mit töggl.ch unzĂ€hlige Stunden Audio in Text verwandelt, auch wenn der Dialekt mal besonders kantig war. đđ€ mediaparl.ch hat Parlamente und politische Gremien unterstĂŒtzt, ihre Stimme klar und nachvollziehbar zu machen, fĂŒr mehr Transparenz im öffentlichen Austausch. đïžâš Und voscriba.ch war an der Seite der Justiz, um Befragungen und Protokolle prĂ€zise und rechtskonform festzuhalten. âïžđ Wir danken allen Kundinnen und Kunden fĂŒr das Vertrauen und die Zusammenarbeit. Gemeinsam gestalten wir auch 2026 eine Welt, in der Kommunikation klar, verstĂ€ndlich und wirkungsvoll bleibt. Auf ein 2026 voller neuer Ideen, smarter Technologien und einer guten Portion Schweizer PrĂ€zision. đšđâ€ïž ZurĂŒck zur Ăbersicht
Frohe Weihnachten
Frohe Weihnachten Wie eine Baumwolltasche COâ spart â und dabei Audioprotokolle ermöglicht Weihnachten ist nicht nur die Zeit des Schenkens, sondern auch des bewussten Handelns. Dieses Jahr möchten wir beides verbinden â mit einem kleinen, nachhaltigen Geschenk: eine Baumwolltasche. Warum gerade eine Tasche? Ein einfacher Migros-Papiersack verursacht rund 80â90 Gramm COâ bei der Herstellung. Wer ihn jedes Mal vermeidet, spart genau diese Menge an Treibhausgasen ein. Und das lĂ€ppert sich schnell â vor allem dann, wenn man regelmĂ€ssig einkaufen geht. Doch was hat das mit unseren Produkten zu tun? Auf mediaparl, unserer Plattform fĂŒr Audio- und Protokollmanagement, lassen sich Audiodateien klimafreundlich speichern. Wir haben gerechnet: Mit der eingesparten Menge COâ eines einzigen Papiersacks kann man bereits mehrere Stunden Audiomaterial speichern â ganz ohne zusĂ€tzlichen Ausstoss. So verbinden wir Nachhaltigkeit mit Digitalisierung â und wĂŒnschen dabei frohe, klimabewusste Weihnachten! ZurĂŒck zur Ăbersicht
Wort des Monats: Brotrinde
Wort des Monats: Brotrinde Wie nennt man die Ă€usserste Schicht des Brotes im Schweizerdeutschen? đ€ Im östlichen Schweizerdeutsch und der Innerschweiz wird die harte Ă€ussere Schicht eines Brotes đ als «Rinde» bezeichnet, ein Begriff, der auch im Hochdeutschen und fĂŒr Baumrinde đȘ” verwendet wird. Dieses Wort geht auf das althochdeutsche «rinta» zurĂŒck, das ursprĂŒnglich «das Rissige» bedeutete und von einem Verb abgeleitet wurde, das «zerreissen» bedeutet. Im solothurnischen Nordwesten und im sĂŒdlichen Elsass wird das Wort «Runge» als Ablautvariante von «Rinde» verwendet. Im nördlichen Kanton Aargau und ZĂŒrich findet man gelegentlich die Form «Rintsche», die durch eine alte s-Erweiterung entstanden ist. Westlich des «Rinde»-Gebiets findet man das Wort «Ranft» in verschiedenen Lautvarianten, im Raum Basel in der Ă€lteren Form «Ramft» oder «Ramf». Eine Variante, «Rauft». Umlautvarianten wie «RĂ€uft» und «Reeft» könnten aus umgelauteten Verkleinerungsformen stammen. «Ranft» ist althochdeutsch als «ranft» oder «ramft» belegt und wird als eine Ableitung von «rama»…
Kantonale EigentĂŒmlichkeit: Ob- & Nidwalden
Kantonale EigentĂŒmlichkeit: Ob- & Nidwalden Haben Sie schon einmal von den Bezeichnungen Wildhudi oder Butzi gehört? Diese Gestalten sind tief verwurzelt in der Tradition der Ălplerchilbi-UmzĂŒge in Nidwalden und Obwalden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die sogenannten âWildenâ die OrdnungshĂŒter an den FestumzĂŒgen. Kritik an ihrer zĂŒgellosen Art fĂŒhrte zu ihrer Abschaffung im Jahr 1871. Doch schon bald kehrten sie mit gemĂ€ssigteren Aktionen zurĂŒck und sind seither ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten geblieben. In Obwalden werden sie âButziâ genannt, was ihre wilde und ungezĂŒgelte Natur beschreibt. Typisch fĂŒr sie sind bemalte Holzmasken, Lumpenkleider und ein kleines TĂ€nnchen. Diese Figuren unterhalten das Publikum mit viel Spass, belohnen brave Kinder mit SĂŒssigkeiten und tragen manchmal auch traditionelle ĂlplersprĂŒche vor. Die Wildhudi und Butzi sind damit lebendige Symbole fĂŒr die alpine Kultur und das bĂ€uerliche Brauchtum, das in der Zentralschweiz bis heute gepflegt wird. Quelle: https://www.srf.ch/static/radio/modules/data/attachments/Kuriositaeten-Woerterbuch.pdf ZurĂŒck zur Ăbersicht










