August Der Monat August, wie auch der Juli, sind bedeutenden römischen StaatsmĂ€nner gewidmet. – Doch wem genau ist der August geweiht? Dieser Monat ist dem Kaiser Augustus gewidmet, welcher im August sein erstes Konsulat begann. UrsprĂŒnglich trug der Monat den Namen Sextilis und war der sechste Monat in einer frĂŒheren Version des römischen Kalendersystems. Im Jahr 8 v. Chr. erhielt er jedoch den Namen Augustus. Interessanterweise hatte der Monat Augustus mehrere veraltete deutsche Namen, wie Erntemonat, Ährenmonat, Sichelmonat und Ernting. Eine Besonderheit besteht darin, dass sowohl der Juli als auch der August jeweils 31 Tage haben. UrsprĂŒnglich hatte der Monat nur 29 Tage. WĂ€hrend der julianischen Kalenderreform wurden zwei weitere Tage eingeschoben. Es wird oft behauptet, dass die VerlĂ€ngerung des Monats August auf die Eitelkeit des Kaisers Augustus zurĂŒckzufĂŒhren sei. Angeblich Ă€rgerte es ihn, dass “sein” Monat kĂŒrzer war als der Juli, der seinem VorgĂ€nger Julius Caesar gewidmet war. Allerdings…

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Nationalfeiertag Wie jedes Jahr ist es am 1. August wieder soweit: Das Grillieren von Cervelats đŸ”„, das Singen des Schweizerpsalms đŸŽ¶ und das AufhĂ€ngen von Lampions 🏼 stehen auf dem Programm. Der 1. August, der seit 1891 gefeiert wird und seit 1994 ein gesetzlicher Feiertag ist, ist ein fester Termin fĂŒr alle Schweizerinnen und Schweizer. Haben Sie sich schon einmal gefragt, wie der Cervelat von Herr und Frau Schweizer gegessen wird? đŸ”„ đŸœ Rund 46% essen den Cervelat vom Grill – natĂŒrlich die leckerste Art, diesen zu essen. Wir feiern das mit 46% Rabatt auf alle Transkriptionen vom 31. Juli bis 1. August 2023 – dem Nationalfeiertag 🇹🇭🎉 töggl erstellt automatische Transkriptionen Ihrer Aufnahmen 📑📡 in allen Schweizer Sprachen und Dialekten. 👉 Jetzt kostenlos registrieren unter www.töggl.ch ZurĂŒck zur Übersicht

Wilhelm Tell – Woher kommt dieser Name? Wilhelm Tell – Unser Nationalheld. Doch woher kommt dieser Name? đŸ€” In Anbetracht des bevorstehenden Schweizer Nationalfeiertags richten wir die Aufmerksamkeit auf Wilhelm Tell – nicht auf die Sage selbst, sondern auf den Namen. Eine mögliche ErklĂ€rung fĂŒr den Namen Tell liegt in dem germanischen Wort dalla-, das in der altenglischen Dichtersprache als stolz, vertrauend auf etwas verwendet wurde. Dies wĂŒrde gut zu dem stolzen Tell passen, der dem Gesslerhut den Gruss verweigerte. TatsĂ€chlich gab es im Althochdeutschen auch den Personennamen Tallo oder Tello. Eine alternative Interpretation beruht auf dem Gegenteil und bezieht sich auf das Verb talen oder dĂ€len, was “einfĂ€ltig reden” bedeutete und im Schweizerdeutschen bis ins 19. Jahrhundert belegt ist. Es gab auch das Wort DĂ€ll mit der Bedeutung EinfĂ€ltiger oder Tor, das noch bis ins 19. Jahrhundert in Basel bekannt war. Der Ursprung des Namens Tall oder Tell fĂŒr…

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Saalintegration beim Kanton Bern Wir haben letztes Jahr bei der Erneuerung der Saaltechnik des Berner Rathauses mit den Medien- und Kommunikationsspezialisten von der Kilchenmann AG zusammengearbeitet. Das Resultat: das neue Online-Tagblatt  des Grossen Rates. Auf diesem lassen sich alle zukĂŒnftigen Sitzungen des Grossen Rates gleichzeitig als Videostream und Protokoll abrufen und einsehen. Im Video erklĂ€rt unser CEO David Imseng, welche Technologie genau hinter dem neuen Webauftritt des Kantonparlaments steckt und was diese alles kann. ZurĂŒck zur Übersicht

Wort des Monats: Heuschrecke Im Sommer können in der Schweiz auf den Wiesen zahlreiche, grĂŒne oder braune Insekten ohne erkennbare FlĂŒgel auftreten. Diese auffĂ€lligen Insekten besitzen grosse, angewinkelte Hinterbeine. Wenn sie nicht gestört werden, erzeugen sie ein lautes Zirpen, doch wenn man sich ihnen nĂ€hert, springen sie plötzlich in grossen SĂ€tzen davon. Es handelt sich dabei um Heuschrecken 🩗, von denen es in der Schweiz mehrere Dutzend Arten und Bezeichnungen gibt. Bereits seit der althochdeutschen Zeit werden Heuschrecken vor allem aufgrund ihres auffĂ€lligen Verhaltens benannt. Die Ă€ltesten Bezeichnungen wie hewistaffol, hewistaffil und hewistapfo beziehen sich nicht auf das HĂŒpfen, sondern vielmehr auf das kletternde Verhalten mit den markanten langen Beinen.đŸŠ”đŸŒ Diese Bezeichnungen finden sich in einer Vielzahl von schweizerdeutschen AusdrĂŒcken in verschiedenen Varianten wieder. Das ursprĂŒngliche Grundwort hatte die Lautform -staffel oder -stĂ€ffel und in vereinzelten AusdrĂŒcken wie Heustaffel und -StĂ€ffel kommt es immer noch vor. Vor allem im Mittelland…

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Embri und EmbrĂŒf Der Monat Juli wurde nach dem römischen Staatsmann Julius Caesar benannt. Doch weshalb wurde dieser Monat nach ihm benannt? Und ist dies die einzige Bedeutung fĂŒr den Juli? Der ursprĂŒngliche Name des Monats Juli war “Quintilis”, was “der FĂŒnfte” bedeutete. Wie bereits fĂŒr die Monate Oktober, November und Dezember erwĂ€hnt wurde, begann das Jahr im alten Rom im MĂ€rz. Im Jahr 153 v. Chr. wurde dies jedoch geĂ€ndert. Einige Monate erhielten neue Namen, wĂ€hrend andere bis heute beibehalten wurden. Um 46 v. Chr. veranlasste Julius Caesar eine KalenderĂ€nderung, die sich vom römischen zum julianischen Kalender vollzog. Nach seinem Tod wurde der Monat nach ihm unbenannt. Der Monat Juli ist auch unter dem alten deutschen Namen “Heuert” bzw. “Heuet” bekannt. Gleichzeitig wird dieser Zeitraum als Heumonat bezeichnet, da zu dieser Jahreszeit das Heu zum erstem Mal im Jahr gemĂ€ht wird. DarĂŒber hinaus wurde der Monat in der Vergangenheit…

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Embri und EmbrĂŒf Wieso weiss ausserhalb des Wallis niemand wo diese zwei Richtungen fĂŒhren? đŸ€·đŸŒâ€â™€ïž Es sind sich alle einig – Die Walliser Dialekte gelten als die aussergewöhnlichsten in der restlichen Deutschschweiz. Fragt man andere Deutschschweizer nach einem typischen Walliser Ausdruck, ist embri und embrĂŒf die hĂ€ufigste Antwort. Die Walliser scheinen stĂ€ndig von embri und embrĂŒf Gebrauch zu machen, wĂ€hrend die ĂŒbrigen Deutschschweizer zwar verstehen, dass es sich um Richtungsangaben handelt, aber nicht genau wissen, welche.đŸ€” EmbrĂŒf bedeutet “nach oben” âŹ†ïž, wie das “ĂŒf” deutlich macht. Im ersten Teil des zusammengesetzten Wortes steckt aber eine Bedeutung “wieder”, die Ende des 19. Jahrhunderts im Schweizerischen Idiotikon noch in den Kantonen Basel-Land, Aargau, Solothurn, Unterwalden und vor allem Bern gebrĂ€uchlich war, seitdem aber weitgehend in Vergessenheit geraten ist. Nur in Zusammensetzung hat sie ĂŒberlebt. Zum Beispiel bedeutet aberuf wörtlich “wieder hinauf”. Das GegenstĂŒck zu embrĂŒf ist embrab, was “nach unten” âŹ‡ïž bedeutet…

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Sprechgeschwindigkeiten in Dialekten Die Sprechgeschwindigkeit bei Schweizerdialekten kann je nach Region, Dialekt und individueller Sprechweise variieren. Es gibt keine einheitliche Sprechgeschwindigkeit fĂŒr alle Schweizerdialekte. Einige Dialekte können eine tendenziell langsamere Sprechgeschwindigkeit aufweisen, wĂ€hrend andere schneller gesprochen werden können. 💡 Die Sprechgeschwindigkeit kann von verschiedenen Faktoren beeinflusst werden, darunter die Klangstruktur des Dialekts, die Betonung, die Artikulation und individuelle Sprechgewohnheiten. Manche Dialekte, wie beispielsweise der Innerschweizer Dialekt ist sehr langsam, hat jedoch nicht den Ruf langsam zu sein. Am langsamsten wird wohl der Bernerdialekt wahrgenommen. So werden die Berner wegen ihrer Sprachgeschwindigkeit oder besser gesagt Langsamkeit als Lamaaschis 🐌 bezeichnet. Andere Dialekte, wie beispielsweise der ZĂŒrichdeutsche, können aufgrund ihres rhythmischen und schnelleren Sprechstils als flĂŒssiger erscheinen und werden dadurch als SchnellschwĂ€tzer 💹 bezeichnet. Anhand der abgebildeten Karte lĂ€sst sich folgendes erkennen: Je heller das GrĂŒn, desto langsamer ⏳ – je dunkler das Blau, desto schneller ⏱. Es ist wichtig anzumerken, dass…

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Juni Im Laufe der Zeit hat der Monat Juni viele Namen erhalten. Wie lauten diese Namen und was verbindet sie mit dem Juni? Der Monat Juni wird als “Brachmonat”, “Brachet” oder â€Brachmond” bezeichnet, da in der Dreifelderwirtschaft des Mittelalters in diesem Monat die Bearbeitung von unbestellten Acker, einem ungenutzten GrundstĂŒck (“Brachet”) begann. Zudem steht der Juni fĂŒr den “Rosenmonat”, weil RosenblĂŒten in diesem Monat ihren Höhepunkt erreichen. Es gibt aber noch eine dritte Bezeichnung fĂŒr den Monat Juni. Der Name “Juni” kommt wahrscheinlich von der römischen Göttin Juno, Jupiters Gattin, Göttin der Ehe und BeschĂŒtzerin von Rom. Laut dem römischen Dichter Ovid kommt der Juni vom Wort «iuniores», den «JĂŒngeren», welcher im Gegensatz zum Mai Monat, den «maiores», also den «Ältesten» steht. Welcher Name nun der Beste ist, ist umstritten. Eines ist klar, der Juni steht fĂŒr den Beginn des Sommers! ZurĂŒck zur Übersicht

Wort des Monats: Schmetterling Wie nennt ihr diese Tiere, die mit ihrem schlanken Körper und den grossen ausgesprochen bunten FlĂŒgeln einen tanzenden Flug darlegen?🩋 Der Schmetterling wird in einem grossen Gebiet des Mittellandes als eine Art Vogel bezeichnet, am hĂ€ufigsten als Summervogel 🐩, also als Vogel, der typischerweise im Sommer anzutreffen ist. Eine Vielfalt von Bezeichnungen existiert im sĂŒdlichen alpinen Bereich. Der Ursprung des Wortes kommt vom altdeutschen fifaltra oder auch pifoltra. Es ist jedoch unklar, woher die weitere Herkunft von fifaltra kommt. Es wird vermutet, dass es sich um eine Reduplikationsform handelt, möglicherweise zu flattern. FĂŒr alte germanisch-deutsche Wörter hat das Wort in seiner unanalysierbaren Dreisilbigkeit eine untypische Gestalt. Darum gibt es in den Dialekten viele verschiedene Umdeutungen und Umwandlungen. Im Wallis und an weiteren Ortschaften ist die altdeutsch bezeugte Form fifaltra als Fifolter(e) bekannt. Es herrschen verwandte Wortbilder wie der Pfifoltere oder Pipolter. Daraus lĂ€sst sich schliessen, dass die…

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