Frohe Weihnachten Wie eine Baumwolltasche CO₂ spart – und dabei Audioprotokolle ermöglicht Weihnachten ist nicht nur die Zeit des Schenkens, sondern auch des bewussten Handelns. Dieses Jahr möchten wir beides verbinden – mit einem kleinen, nachhaltigen Geschenk: eine Baumwolltasche. Warum gerade eine Tasche? Ein einfacher Migros-Papiersack verursacht rund 80–90 Gramm CO₂ bei der Herstellung. Wer ihn jedes Mal vermeidet, spart genau diese Menge an Treibhausgasen ein. Und das läppert sich schnell – vor allem dann, wenn man regelmässig einkaufen geht. Doch was hat das mit unseren Produkten zu tun? Auf mediaparl, unserer Plattform für Audio- und Protokollmanagement, lassen sich Audiodateien klimafreundlich speichern. Wir haben gerechnet: Mit der eingesparten Menge CO₂ eines einzigen Papiersacks kann man bereits mehrere Stunden Audiomaterial speichern – ganz ohne zusätzlichen Ausstoss. So verbinden wir Nachhaltigkeit mit Digitalisierung – und wünschen dabei frohe, klimabewusste Weihnachten! Zurück zur Übersicht

Wort des Monats: Brotrinde Wie nennt man die äusserste Schicht des Brotes im Schweizerdeutschen? 🤔 Im östlichen Schweizerdeutsch und der Innerschweiz wird die harte äussere Schicht eines Brotes 🍞 als «Rinde» bezeichnet, ein Begriff, der auch im Hochdeutschen und für Baumrinde 🪵 verwendet wird. Dieses Wort geht auf das althochdeutsche «rinta» zurück, das ursprünglich «das Rissige» bedeutete und von einem Verb abgeleitet wurde, das «zerreissen» bedeutet. Im solothurnischen Nordwesten und im südlichen Elsass wird das Wort «Runge» als Ablautvariante von «Rinde» verwendet. Im nördlichen Kanton Aargau und Zürich findet man gelegentlich die Form «Rintsche», die durch eine alte s-Erweiterung entstanden ist. Westlich des «Rinde»-Gebiets findet man das Wort «Ranft» in verschiedenen Lautvarianten, im Raum Basel in der älteren Form «Ramft» oder «Ramf». Eine Variante, «Rauft». Umlautvarianten wie «Räuft» und «Reeft» könnten aus umgelauteten Verkleinerungsformen stammen. «Ranft» ist althochdeutsch als «ranft» oder «ramft» belegt und wird als eine Ableitung von «rama»…

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Kantonale Eigentümlichkeit: Ob- & Nidwalden Haben Sie schon einmal von den Bezeichnungen Wildhudi oder Butzi gehört? Diese Gestalten sind tief verwurzelt in der Tradition der Älplerchilbi-Umzüge in Nidwalden und Obwalden. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts waren die sogenannten „Wilden“ die Ordnungshüter an den Festumzügen. Kritik an ihrer zügellosen Art führte zu ihrer Abschaffung im Jahr 1871. Doch schon bald kehrten sie mit gemässigteren Aktionen zurück und sind seither ein fester Bestandteil der Feierlichkeiten geblieben. In Obwalden werden sie „Butzi“ genannt, was ihre wilde und ungezügelte Natur beschreibt. Typisch für sie sind bemalte Holzmasken, Lumpenkleider und ein kleines Tännchen. Diese Figuren unterhalten das Publikum mit viel Spass, belohnen brave Kinder mit Süssigkeiten und tragen manchmal auch traditionelle Älplersprüche vor. Die Wildhudi und Butzi sind damit lebendige Symbole für die alpine Kultur und das bäuerliche Brauchtum, das in der Zentralschweiz bis heute gepflegt wird. Quelle: https://www.srf.ch/static/radio/modules/data/attachments/Kuriositaeten-Woerterbuch.pdf Zurück zur Übersicht

Willkommen zurück im Team, Marc! Nach seiner erfolgreichen Ausbildung zum Informatiker EFZ in der Fachrichtung Applikationsentwicklung ist Marc Matter wieder Teil unseres Teams. Nach seiner Berufsmatura und der anschliessenden Rekrutenschule hat er den Weg zurück zu uns gefunden – und das freut uns ganz besonders! Bereits während seiner Lehrzeit hat Marc mit seinem Engagement, seiner Zuverlässigkeit und seiner Begeisterung für Softwareentwicklung überzeugt. Umso schöner ist es, ihn nun wieder in unseren Reihen zu wissen. Mit frischen Ideen, neuen Erfahrungen und viel Motivation steigt er bei uns erneut ein und unterstützt das Entwicklungsteam in spannenden Projekten. Willkommen zurück, Marc – schön, dich wieder an Bord zu haben! Zurück zur Übersicht

Wort des Monats: Mäuse Die Maus ist ein kleines Nagetier und eines der bekanntesten Säugetiere auf der Welt. 🐭 Sie gehört zur Familie der Mäuse und ist in verschiedenen Arten und Unterarten verbreitet. So verschieden diese Arten auch sind, sind auch die schweizerdeutschen Bezeichnungen. Die schweizerdeutschen Mundarten weisen als Teil der alemannischen Mundarten eine besondere Eigenschaft auf❗: Im Gegensatz zur Schriftsprache haben sie nicht an der Veränderung der mittelhochdeutschen Langvokale î, û und iu zu ei, au und äu teilgenommen, wie es beispielsweise in den Wörtern mein, Maus und Mäuse der Fall ist. 💡 Generell sind in den schweizerdeutschen Mundarten Wörter wie Maus als Muus und Mäuse als Müüs erhalten geblieben. Allerdings haben andere Lautveränderungen stattgefunden. Insbesondere im Wallis, der angrenzenden Innerschweiz und Basel, ähnlich wie in den meisten Dialekten Süddeutschlands, hat eine Entrundung des vorderen Vokals ü stattgefunden. Dadurch ergibt sich hier die Lautform Miis oder Miisch. In einigen…

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Canal9 bei recapp IT: ein Beitrag über töggl.ch Gestern hatten wir bei recapp IT besonderen Besuch: Das lokale TV-Team von Canal9 war in unseren Büros in Visp zu Gast, um über unsere innovative Transkriptionssoftware töggl.ch zu berichten. 🎥🇨🇭 Töggl ist eine fortschrittliche KI-Lösung, die gesprochene Schweizerdeutsch-Dialekte automatisch erkennt und in geschriebenen Text verwandelt. 🗣️🤖 Dank der leistungsstarken Spracherkennung können alle Schweizer Sprachen und Dialekte problemlos verarbeitet werden. Das spart nicht nur enorm viel Zeit bei der Transkription, sondern setzt auch neue Standards hinsichtlich Digitalisierung und Barrierefreiheit in der Schweiz. 📝✨ Ein besonderer Fokus liegt neben der Genauigkeit auch auf dem Schutz der Daten: Alle Aufnahmen und Transkripte bleiben sicher in der Schweiz gespeichert und gehören ausschliesslich den Nutzern. So vereint töggl.ch modernste Technologie mit maximalem Datenschutz. Hier geht’s zum Beitrag von Canal9 👉 Canal9 Beitrag Zurück zur Übersicht

31ème webinaire recapp Ce matin, le 31ème webinaire recapp a eu lieu, cette fois-ci en français. 🇨🇵 Les participants ont échangé de précieux astuces pour une utilisation optimale de mediaparl, découvert de nouvelles fonctionnalités et discuté des dernières innovations de la plateforme. Un grand merci à tous ceux qui ont participé activement et partagé leurs expériences. De tels moments montrent à quel point le dialogue ouvert est important dans notre communauté recapp. 🤝 Nous attendons déjà avec impatience le prochain webinaire et sommes ravis de continuer à travailler ensemble sur des idées passionnantes. Zurück zur Übersicht

Kantonale Eigentümlichkeit: Zürich «Ich gehe mit meiner Laterne und meine Laterne mit mir…» 🎶🏮 Doch was hat wohl «Rèèbeliechtli-Umzuug – Rübenlaternen-Umzug» aus dem Kanton Zürich mit dem Laternenumzug zu tun? 🤔 Die Tradition der Rübenlaternen, die aus dem alemannischen Raum stammt, hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt. Anfangs wurden die Laternen einzeln von Einzelpersonen getragen, bevor sie in organisierten Umzügen beliebt wurden. Die Laternen werden aus Herbstrüben 🥕 hergestellt und sind ein wichtiger Bestandteil der Feierlichkeiten rund um den 11. November. Kinder und Jugendliche 🧒🏼 tragen die Laternen durch die Strassen und singen dabei traditionelle Lieder. 🎵 Ein bekanntes Ereignis ist die «Rèèbechilbi Richterswil», die seit 1908 stattfindet und im Laufe der Jahre zu einem regionalen Volksfest herangewachsen ist. 🥳 Quelle: https://www.srf.ch/static/radio/modules/data/attachments/Kuriositaeten-Woerterbuch.pdf Zurück zur Übersicht

30. recapp Workshop in Basel Am Mittwoch durften wir zahlreiche Teilnehmende zu unserem 30. recapp Workshop in Basel begrüssen. Gemeinsam tauchten wir in effiziente Workflows ein, lernten nützliche Tricks kennen und diskutierten aktuelle wie zukünftige Funktionen im Kontext der digitalen Parlamentsarbeit. mediaparl-Highlights: Tipps & Tricks, Remote-Abstimmungen und Live-DemoNach einem gemeinsamen Start mit Kaffee und Gipfeli präsentierte CEO David Imseng neue Tipps & Tricks zur Nutzung von mediaparl – von praktischen Bearbeitungsschritten bis zu hilfreichen Automatisierungen im Alltag. Im Anschluss bot Beat Flury, Leiter Parlamentsdienst Basel-Stadt, exklusive Einblicke in die Durchführung von Remote-Abstimmungen. Anhand einer Live-Demonstration zeigte er, wie Remote-Abstimmungen sicher und flexibel gestaltet werden. Neuerungen: Archivfunktionen und zukünftige EntwicklungenWeiter ging es nach einer kurzen Pause mit den aktuellen Funktionserweiterungen von mediaparl. Besonders die neuen Archiv-Features stossen auf grosses Interesse. Eine offene Diskussionsrunde rundete den informativen Vormittag ab: Wünsche und innovative Vorschläge aus der Praxis wurden besprochen, was den kontinuierlichen Entwicklungsprozess…

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Wort des Monats: Bonbon «Süsses oder Saures» – schon bald steht Halloween 👻 vor der Tür und die Kinder werden mit Bonbons überschüttet. 🍬 Doch welche Bezeichnungen gibt es wohl für Bonbon im Schweizerdeutschen? 🤔 Die Karte zeigt die Vielfalt an Bezeichnungen für Bonbons, eine durch Einkochen von Zucker und Stärkesirup hergestellte Süssigkeit. Honig 🍯 war bis ins 18. Jahrhundert das übliche Süssungsmittel, bis Zucker aus Zuckerrohr durch die Kreuzfahrer 🛳️ nach Europa kam und später durch heimischen Zuckerrübenanbau um 1800 erschwinglich wurde. Die im Schweizerdeutschen vorkommenden Bezeichnungen sind oft nicht regional begrenzt und existieren nebeneinander. Einige Bezeichnungen beziehen sich auf den Grundstoff Zucker, wie Zuckerli oder Zückerli, ausgehend vom italienischen zucchero 🇮🇹, welches über arabische und persische Ursprünge auf alt-indisches sárkarà zurückgeht. Ein ähnliches Motiv zeigt das seltene Gaaramäl, abgeleitet von spanischem caramelo. 🇪🇸 Andere Namen beziehen sich auf die Form des Bonbons, wie Täfeli 🟧 (von der zuckrigen…

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20/201